Die Geschichte der Wehr von 1961-2000


1961

Am 1. August 1961 brannte der Kuhstall auf Hagelbergs Hof. Spielende Kinder hatten das Feuer verursacht. Zusammen mit der Barumer Wehr konnte das Feuer auf das Stallgebäude beschränkt werden. Die direkt angebaute Melkerwohnung blieb verschont.

1962

Im März wurde das Schlauchmaterial durch weitere 7 synthetische C-Schläuche ergänzt. Außerdem wurde im Juni der bisherige Verteiler mit Schraubventilen ersetzt. Vor allem, um bei den Wettkämpfen schneller sein zu können.
In den Abendstunden des 27.Okt. stand die am Dorfrand stehende Strohdiene des Landwirts Schnelle in Flammen. Da der herrschende Westwind Flammen und Funken aufs Feld hinaustrieb, bestand für die in der Nähe stehenden Gebäude keinerlei Gefahr.
Im Nov. Wurde die Wehr mit Schaumlöschgerät ausgestattet, um Flüssigkeitsbrände erfolgreich bekämpfen zu können.

1963

Das Jahr 1963 brachte im Fortbestand der Wehr 2 Höhepunkte:
Als am 11. Juni bei den Wettkämpfen in Barum die TS 8 durch einen größeren Schaden ausfiel, stellte der Gemeinderat schon einen Monat später, am 12.Juli, eine neue TS 8 mit VW-Motor zur Verfügung.
Auf dem Hilmerschen Hof in Taetendorf befindet sich der nicht mehr benutzte
Brunnen der Taetendorfer Wasserversorgung. Dieser wurde im Dezember mit einem Sauganschluss versehen und stellt seitdem mit seinem hohen Wasserstand und einigern Metern Durchmesser eine recht brauchbare Wasserentnahmestelle dar.

1966

Im Juni 1966 teilte Bernhard Meyer der Wehr mit, dass er beabsichtige zum Jahreswechsel seinen Brandmeisterposten nach 17jähriger Tätigkeit niederzulegen.
In der Versammlung Ende Dezember wurde man sich über einen Nachfolger nicht einig.

1967

Erst in einer zweiten Versammlung Anfang Januar 1967 wurde Werner Mohrmann zum Nachfolger von Bernhard Meyer gewählt. Als Stellvertreter wurde Albert Wilhelms gewählt.

1969

Im Februar 1969 wurde die Wehr zum Einsatz gerufen, um die öffentlichen Wege von den Schneemassen zu räumen.

 

1970

Am 15. Januar 1970 hatte die damals noch selbstständige Gemeinde ein Feuerwehrfahrzeug als VW-Bulli TSF-T zu einem Gesamtpreis von 9558 DM bestellt. Am 21. März wurde das Fahrzeug dann der Wehr übergeben.
Die gute Fahrzeugpflege der Gerätewarte Werner Mohrmann, Gerhard Krug, Herbert Brühl, Gerhard Koch und Thomas Radde hat zur langen Erhaltung des Fahrzeuges beigetragen.

1973

Aufgrund der Gebietsreform wurde die Taetendorf-Eppenser Wehr im August 1973 an die Samtgemeinde Bevensen angegliedert.In diesem Jahr wurden Ortsbrandmeister und Stellvertreter neu gewählt.
Der Ortsbrandmeister W. Mohrmann wurde wiedergewählt. Aus gesundheitlichen Gründen legte Albert Wilhelms das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters nieder. Sein Nachfolger und somit stellvertretender Brandmeister wurde Rolf Wilhelms.

1974

1974 wurden anlässlich des 40jährigen Bestehens der Wehr die Gemeindewettkämpfe auf dem Lindenberg ausgetragen. Der Wettkampfplatz und der Kinderspielplatz wurden in Eigenleistung errichtet.
In der festlich hergerichteten Kartoffelscheune von Anton Köhler wurde das 40jährige Bestehen mit Musik und Tanz gefeiert. Für 40jährige Mitgliedschaft wurden noch 5 Kameraden als Mitbegründer der Wehr geehrt.

1977

Im August 1977 wurde die Wehr nachts um 3 Uhr zum Einsatz gerufen, weil ein Schuppen bei Klaus Hagelberg brannte.

1978

Bei den Gemeindewettkämpfen in Barum belegte unsere Wehr den ersten Platz. Bei den Kreiswettkämpfen in Hösseringen den zweiten Platz.
Bei der zu dieser Zeit gültigen 90 Sekunden-Übung hatte Rolf Wilhelms seine Kameraden und die Stoppuhr sicher im Blick.Im August brannte der Mähdrescher von G. Marwede beim Getreidemähen. Der Brand konnte erfolgreich mit dem Trockenlöscher bekämpft werden.

1979

Im Jahr 1979 wurden Leitungen für die zentrale Wasserversorgung in Eppensen verlegt, Wasser kam jedoch erst später. Bei den Gemeindewettkämpfen belegte die Wehr erneut den ersten Platz.

1980

Im Januar 1980 musste die Feuerwehr einige Keller auspumpen. 
In Eppensen wurden Hydranten aufgestellt. Somit war die Löschwasserversorgung auch hier gesichert.

1981

Auf allgemeinen Wunsch erhält die Freiwillige Feuerwehr 1981 noch eine Sirene. Sie wird auf dem Gerätehaus montiert. Im Juni finden auf den Lindenberg die Gemeindewettkämpfe statt. Sieger wurde laut Wettkampfrichterentscheid unsere Wehr. Dies wurde in Hagelbergs Kuhstall gefeiert.

1982

1982 hat die Wehr eine neue Tragkrafspritze TS 8 von Ziegler mit VW-Motor bekommen.

1983

Im Jahr 1983 wurde der Wettkampfplatz auf dem Lindenberg erweitert.

 

1984

Im Januar 1984 brannte das ehemalige Gasthaus in Barum. Zwar wurden Schläuche ausgerollt, aber ein weiterer Einsatz fand nicht statt. Kurze Zeit später musste die Wehr zu einem Einsatz wegen eines bei starkem Sturm umgekippten Wohnwagens ausrücken.
Ebenfalls im Februar bekam die Wehr für ihr Fahrzeug ein Funkgerät.
Außerdem wurde 1984 das 50 jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr gefeiert.

1987

Nach 20 jähriger Tätigkeit als Ortsbrandmeister legte Werner Mohrmann 1987 sein Amt nieder. Neu gewählt wurde sein bisheriger Stellvertreter Rolf Wilhelms. Die Aufgaben des Stellvertreters übernahm Gerhard Koch.

1988

Am 10. Oktober brannte die Scheune von Ehrenbrandmeister Werner Mohrmann, aufgrund eines technischen Defektes in einer elektrischen Leitung, bis auf die Grundmauern nieder. Der Schaden betrug ca. 300.000,- DM. 
Durch das schnelle Eingreifen unserer und weiterer Wehren konnten etliche Geräte und Fahrzeuge gerettet werden sowie das Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude verhindert werden.

1990

Am Tag vor Silvester war es im Dachgeschoss des Fachwerkhauses von Astrid von Geyso-Hagelberg zu einem Schwelbrand gekommen. Aufgrund der großen Hitze und starker Verqualmung war ein vordringen über die Treppe zum Brandherd nur mit Atemschutzausrüstung möglich. Zusätzlich wurde das Dach geöffnet und Brandnester in der Zwischendecke abgelöscht.

1991

Freitag, 4.1.1991, 20:50 Uhr. Viele Taetendorfer und Eppenser Bürger hatten es sich vor dem Fernseher gemütlich gemacht. Plötzlich heulten im Dorf und den umliegenden Gemeinden die Sirenen los. Die Scheune mit ca. 4000 Ballen Stroh von Robert Hahl brannte lichterloh. 
Die angrenzenden Gebäude sowie das Wohnhaus konnten trotz der großen Hitze gerettet werden. Erst um 4:00 Uhr morgens konnten die Löscharbeiten eingestellt werden. Unsere Frauen versorgten uns mit Kaffe und belegten Broten.
Im Sommer 1991 bekamen wir Besuch von unseren Freunden aus Frankenau in Hessen. Diese Freundschaft besteht bis zum heutigen Tage. Sie kam dadurch zustande weil Rainer Hesselbein seinen Zivildienst im Landkreis Uelzen absolvierte und zugleich bei uns in der Feuerwehr eintrat.
Bei etlichen gegenseitigen Besuchen spätestens im 2 Jahres Rhythmus werden alte Erinnerungen wieder aufgewärmt.

1992

Im Juli 1992 geriet der Hofkoppel von Jochen Steuerwald in Hoystorf in Brand.
Mit Hilfe von Tanklöschfahrzeugen aus Bad Bevensen und Uelzen konnten wir die große Feldscheune sichern. Das Feuer wurde durch den Einsatz eines Traktores mit Scheibenegge eingegrenzt.

1993

Das Dach des Wohnhauses Hemp wurde bei Sturm am 24.01.1993 in Teilbereichen stark beschädigt. Wir deckten das Dach wieder ein und machten die Fenster mit wasserfesten Spanplatten dicht.
Am 09.04.1993 um ca. 04:30 Uhr geriet das Wohnhaus von Hermann Kalinowski in Brand. Nur die älteste Tochter Eva war anwesend, konnte sich aber selbst zu den Nachbarn retten. Wir konnten sofort mit den Löscharbeiten, auch im Innenangriff unter PA beginnen, doch das von innen mit viel Holz verkleidetet Dachgeschoss war nicht zu retten.

1999

Schon seit ca. 1990 hatten sich die beiden Wehrführer Wilhelms und Koch immer wieder mit großem Einsatz für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses eingesetzt. Baubeginn war dann am 2. Oktober 1999, am 27. November konnte dann schon Richtfest gefeiert werden.
Die Überschrift in der AZ lautete "Glück am Ende des Dornenweges".

 

2000

8. Sept. 2000 um 17 Uhr heulten die Sirene zum Einsatz. Für die Mitglieder unserer Wehr allerdings ein Ruf zur Freude . Nicht den roten Hahn galt es zu bekämpfen, sondern „ Antreten zur Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses war die Einsatzparole. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und mit viel Prominenz wurde das Gerätehaus feierlich übergeben.Durch das Einbringen von 3.621 Stunden Eigenleistung der Mitglieder sowie etlicher Geldspenden konnte auch der angegliederte Schulungsraum realisiert werden.

Im Laufe der Jahre konnten durch den gegründeten Förderverein viele Anschaffungen getätigt werden. Seit 1999 ist daher etliches zusammengekommen:
Tische für den Schulungsraum, Seilwinde für die Zeltplane, Polohemden und T-Shirts, drei Funkgeräte mit Zubehör, Schutzhandschuhe, Beamer und Leinwand, Werkzeug als Zusatzausrüstung zur Hilfeleistung
Hierfür sagen wir dem Förderverein und allen denen, die tatkräftig bei
Veranstaltungen mitgewirkt haben, vielen Dank!

 

 

I M P R E S S U M

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